Nach Nachtzug, Bus, Rikscha, haben wir uns gestern etwas Luxus gegönnt und ein Taxi gechartert das uns nach Hoi An bringt! Die Fahrt dahin war schon herrlich, über den Wolkenpaas mit herrlichen Aussichten vorbei an Da Nang und ab nach Hoi An. Klimatisiert und mit Ledersitzen lassen sich doch so 3 h Fahrt am besten aushalten!;-)
Da wir noch kein Hotel gebucht hatten haben wir unseren Fahrer gefragt der uns auch einiges gezeigt und erklärt hat von der Fahrt, ob er uns ein Hotel empfehlen könne. Für die Jungs natürlich gar kein Problem. Unsere Wünsche: 1. Ein vernünftiges Frühstück 2. Etwas außerhalb, unsere Lungen müssen doch erst mal wieder etwas Frischluft tanken bevor es weiter geht nach Saigon! Alles gar kein Thema, er hat uns ein spitzen Hotel besorgt, leider war nur noch die Suite frei, also gönnen wir uns mal was für 55 $!
Gegenüber wurde uns auch gleich das Restaurant empfohlen, da gab‘s dann erst mal „Hoi An Spezialitäten“. Keine Ahnung was wir gegessen haben, aber es war super lecker!!
Nach einem für vietnamesische Verhältnisse super Frühstück ging‘s dann mit den Hotel-Drahteseln (die Bezeichnung Fahrrad wäre dafür nicht ganz treffend) durch Hoi An. Eine wirkliche kleine schöne Stadt, in der wir auch mal etwas abschalten konnten und uns mal damit beschäftigt haben nicht nur in Pagoden und ähnliches zu Investieren, sondern in Klamotten. (@Anke: Bitte nun nicht mehr weiter lesen….) Hier ist das Mekka der Schneiderei und der Stoffe! Ein Laden nach dem anderen, nur Stoffe, nur Kleider, Anzüge, ganz egal! Man braucht auch nur ein Bild aus irgendeinem Katalog mitzubringen, den Stoff aussuchen (Baumwolle, mit oder ohne Polyester, Vietnamesische-Seide, Japanische-Seide und was weiß ich nicht noch alles, bunt, gestreift, bunt-gestreift) den Preis zu verhandeln und schon wird vermessen!
Von so viel gucken wird man natürlich hungrig. Also ab zu einer Garküche, kleine Straßenküchen wo man super lecker und günstig essen kann. Zum Glück sind wir mittlerweile so gut das wir auch mit Stäbchen um können, und nicht vor den vollen Pötten verhungern müssen! Was hier in Hoi An vielleicht auch besser ist. Neben an wurde nach einem Löffel gefragt…. Danach ging erst mal großes Gesuche los und nach einiger Zeit wurde aus einer hinteren Ecke ein Tupper-ähnliches Gefäß geholt in dem auch Besteck war. Wir machen es dann lieber auf die Vietnamesische Art, das „Dicke“ raus essen mit Stäbchen und die Suppe wird raus geschlürft! Klappt wirklich hervorragend!
Danach noch ganz gemütlich mit einer alten Holz-Dschunke über den hiesigen Fluss schippern lassen und einfach mal dem Klang des Diesel-Motors lauschen und die Landschaft genießen!
Thema Wetter: Zum Glück haben wir heute Morgen dran gedacht uns ordentlich mit Sonnenmilch einzucremen, sonst würden wir heute Abend wahrscheinlich als „Mega-Krebs“ auf einer Speisekarte auftauchen!


