Dienstag, 16. Februar 2010

Back in Good Old Germany

Nun hat uns das gute alte Deutschland wieder…. Und es ist wirklich verdammt kalt! So 40 Grad Unterschied macht sich doch bemerkbar!

 

Aber es war ein toller Urlaub!! Und alles auf eigene Faust zu machen war schon spitze! Allein was wir dadurch für Leute kennen gelernt haben. Zum einen dadurch schon mal besonders viel Land und Leute, Leute aus Taiwan (die waren nicht mit einem Reiseführer sondern mit einem Restaurant Führer auf Reisen), Mexikaner, Australier , ein Mann aus Mikronesien, geboren auf Hawaii, Franzosen (mit einem Pärchen haben wir uns das Schlafabteil im  Zug bis Dong Ha geteilt, die haben wir 3 Tage später in Hoi An mittags in der Suppenküche, wo wir gegessen haben, wieder getroffen), ein Taxi Fahrer der auf Peter Alexander steht (wir haben uns mit Händen und Füßen versucht zu währen, aber No Chance! Der hat nur das Radio leiser gemacht, mehr war nicht drin!), einen Deutschen Aussteiger der jetzt lieber Geld mit Kitekursen verdient, oder Mountainbike Guide, oder was eben grad zum Angebot steht und noch etliche die aber nicht erwähnenswert sind!;-)

 

Jetzt müssen wir ein bisschen die Eindrücke sacken lassen, das Foto Album erstellen, den Film auf DVD bringen und die erlernten Kochkünste festigen (da ich zur Zeit noch Probleme haben werde die ganzen Anmeldungen auf ein mal wahr zu nehmen, werdet ihr über eure zugewiesenen Termine früh genug erfahren! ;-)) ). Aber in einem sind wir uns fast ganz sicher, der Winterurlaub 2011 wird bestimmt wieder unter der Sonne Asiens sein!

Samstag, 13. Februar 2010

Kulinarische Genüsse

Zu unserer Langeweile im Paradies haben wir ja schon genug geschrieben… Nun mal etwas zu den kulinarischen Genüssen! Dies ist vielleicht nicht unbedingt der Eintrag den man (oder eher Frau) vor oder direkt nach dem Essen lesen sollte…

 

Die Esskultur hier ist schon etwas anders. Auf der Tour in die Halongbucht haben wir mal unsere Reiseleiterin gefragt und folgende Infos erhalten: „Oh ja, also Hunde wären super lecker, Mäuse auch, aber Ratten würden Sche*** schmecken“.

Unterwegs viel uns dann nur auf, das sämtliche Hündinnen hier Baumel-Euter haben, sieht ähnlich aus wie bei einer Kuh.

Auf dem Markt in Saigon wurde es dann alles etwas krasser… Also essen tun die glaube fast alles, getrocknete Därme am Spieß, sämtliche Fische getrocknet (ich glaube die wurden aber immer auch alle mit Soße verkauft!).

Bei den Fischen wurde es dann für uns etwas unansehnlicher, auf jeden Fall ist alles frisch!! Frischer geht’s gar nicht, wenn 2 dicke Fische in einer Wanne liegen in der grad mal 1 cm Wasser ist, kann man sich ungefähr vorstellen was die mini Luftblase für einen Ertrinkenden bedeutet! Dann geht’s weiter zu den Krebsen, die großen haben Glück, die werden nur festgebunden und gestapelt, die kleinen werden dann einfach aus einer großen Wanne raus geholt und dann wird ihnen erst mal der Panzer abgerissen, in die nächste Wanne geschmissen, wo der nächste Arbeiter sie raus holt und dann die zappelnden Beine/Scheren raus reißt. Aber man gewöhnt sich an den Anblick, als wir das 2. Mal über den Markt gingen war‘s gar nicht mehr so wild.

Lag vielleicht auch an der Begegnung am… Im Mekong Delta, nachdem Mittag, streunerten wir etwas herum… Und trafen auf einen Stall mit kleinen süßen Welpen. Ein paar Russinnen hatten sich auch davor versammelt und himmelten sie an, und fragten dann Ihren Reiseonkel, was denn mit denen passieren würden, ob die schon alle Besitzer hätten. Der guckte die Mädels etwas verwirrt an und meinte nur „Wieso, die würden die Tage gegessen“. Zumindestens wurde uns da langsam die Sache mit den Eutern bewußt…

Als wir uns dann umdrehten wurde uns das  nächste Kulinarische Highlight präsentiert… Schlange… Bitte festhalten, frisch lebend aufschneiden, Blut ausdrücken, ins Glas, dann weiter aufschneiden bis zum Herz, das recht schnell vor sich hin puckerte, eben raus gerissen, in ein Glas mit Flüssigkeit wo es fröhlich weiter machte, dann kurze Griff Änderung, runter zur Leber, auch eben raus gerissen, zum Herzen ins Glas, und dann durfte ein komischer Kerl erst Herz und Leber runter gurgeln und dann das Glas Blut hinter her.

Aber hey, no Panik, man gewöhnt sich dran! ;-)

 

Donnerstag, 11. Februar 2010

Cooking Cours

Gestern sind wir leider doch nicht aufs Board gekommen da nicht genug Wind da war!

Aber dafür hab ich gestern einen Cooking Cours gehabt! Nachdem genialem Essen was es hier die ganzen Tage gab, und da leider unser Vietnamese in PB geschlossen hat, mußte ich es eben selber lernen! Und die haben nur 5 Tage gebraucht….

Hier stand zwar nirgends was angeschrieben, aber da bin ich einfach mal zur Rezeption und habe nachgefragt am Samstag. Zwei große Augen guckten mich an und formulierten langsam meine Frage nach „Co-o-k-i-n-g C-o-u-r-s“ „Yeah, right!“ Betroffene ahnungslose Schweigeminute… Kurze Vietnamesische Worte mit Kollegin wechseln. Die ruft ihren Koch an. Soll in 15 min wieder kommen… Wieder da… Morgen wieder kommen, findet vielleicht Donnerstag statt… Wieder gekommen, mhh… Also der Koch müßte erst mal Menü und sowas fertig machen, morgen wieder kommen. Montag vergessen, Dienstag wieder hin. Und sie schaute mich an als ob sie eigentlich gehofft hätte das ich nie wieder komme…

Tja, so kanns gehen… Wieder betroffene Mimik. Ich sollte in 10 min wieder kommen…. Oder warten… Auf einmal hieß es, ja, klar, kein Thema, ich sollte mich Nachmittags kurz mit dem Koch treffen. Ok, hin zum Kochen, der auch noch etwas verhalten, Termin für den nächsten Tag gemacht, und dann meinte er ich sollte dann noch mal an der Rezeption vorbei, er müßte sich Menü ausdenken und dann könnte ich was wählen! Aber da ich ja ein gut geplanter Mensch bin, konnte ich dem armen Mann auch gleich helfen und ihm sagen was ich denn gerne kochen würde. (war ja auch nicht so das Thorsten mir nicht auch schon vorher erklärt hat was ich denn gerne kochen würde…)

 

Und so hat dann Chefkoch Sa gestern Nachmittag um 2 dann schön mit mir gekocht. Erst gabs Gemüse-Frühlingsrollen, dann Fischsuppe und zum Abschluss Beef mit Gemüse und Lemongras! Sehr lecker, und eigentlich eine sehr einfache Küche (zu mindestens so lange der Chefkoch mit macht!). Nachdem ich ihm dann 4x versichern mußte das ich das auch wirklich nachkoche, meine Rezepte überprüfen mußte ob auch alles drin steht, meine Notizen nochmals überprüfen, durfte ich dann auch gehen!;-)) Sehr lustige Sache, und ich denke ich habs kapiert!;-)

Dienstag, 9. Februar 2010

Kitensurfen

Kite – Surfen ist mal ein richtig genialer Sport! So langsam wird’s auch! Wir sind nun seit Sonntag dran und lernen recht schnell.

 

Unser Kitelehrer ist Thomas, 45 Jahre alt und seit 5 Jahren weg aus Deutschland, hat im Stau gekündigt per sms als er endgültig die Schnauze voll hatte. Und seitdem arbeitet er als „Lebenskünstler“. Im Winter in Vietnam als Kitelehrer, dann erst mal 6 Wochen Urlaub in Thailand und dann vielleicht Sardinien als Mountainbike Guide… Zu mindestens kann er super teachen und bringt auch immer etwas väterliche Fürsorge mit ins Spiel das wir nicht zu übermütig werden!;-)

 

Am Sonntag ging’s los mit Theorie, wie den Kite aufbauen, Gefahren, Abläufe… Dann holte er einen kleinen Trainer Kite, der ist einfach zum üben, man kann sich selbst mit dem Ding nicht weh tun und dem Rest der Strandmenschen auch nicht. Er dient dazu erst mal Gefühl für ein Kite und den Wind zu bekommen, und wie ein Kite zu steuern ist.

Am Montag wurde es dann schon Interessanter… Der Kite war dann ein richtiger und hatte auch Größe und Dampf dahinter. Jetzt mußten wir auch langsam anfangen uns auf den Kite zu konzentrieren und aufzupassen wo wir ihn hin steuern! Also nachdem er mich erst mal von den Füßen geholt hatte und erst mal nen halben Meter hoch gerissen hatte war aller spätestens der vollste Respekt für das Teil entstanden!! Da wußte man dann auch wieso hinten am Trapez eine halte Schlaufe ist, war schon von Vorteil das Thomas einen fest hielt.

Dann nahm er den Kite und es ging ins Wasser, erst nur an Ihn dran hängen um das Gefühl für die Kraft des Kites zu bekommen. Da es unmöglich ist einen Kite per Kraft zu halten, die Kraft hat man nicht, man kann ihn nur steuern, nicht halten!

Dann wurde getauscht, wir an den Kite und Thomas hielt sich an uns fest! WAHNSINN, das war schon Adrenalin, ziemlich geniales Gefühl von einem Drachen durchs Meer gerissen zu werden!

Und heute waren wir dann ganz auf uns allein gestellt, Kite, Meer und wir! Und mußten dann das Handling mit dem Kite üben, Vorbereitung für den Wassersport, einhändiges halten…  Da Thomas sehr zufrieden war mit uns wird’s dann morgen ernst, da kommt das Board unter die Füße….

 

 

 

Langeweile im Paradies

Also wenn Langeweile sich so anfühlt, dann kann ich nur sagen… MEHR, ich will MEHR LANGEWEILE!!

 

Mal unser langweiliger Tagesablauf: Irgendwann zwischen neun und zehn aufstehen, lecker Frühstücken (Obst, frische Omletts oder Spiegeleier, Pancakes, Bacon, kleine Croissants…), dann auf zur Kiteschule, so 2-3 h sich mit Kiten beschäftigen, dann je nach Lage, lecker Frühlingsrolle und Pho Essen gehen (Vietnamesische Suppe, einfach nur lecker), dann wieder an den Strand und erst mal feines Verdauungs Schläfchen halten. Je nach Gefühlslage, Sonnen, Lesen, bißchen im Meer rum paddeln…. So gegen halb sechs dann ins Zimmer, duschen, etwas relaxen da Duschen doch recht anstrengend und dabei Deutsche Welle TV schauen und uns noch mehr über das tolle Wetter freuen wenn die Wetter Vorhersagen für Deutschland kommen! Und dann wieder lecker essen gehen! Das essen hier ist wirklich ein Traum, und sowas von günstig, unfassbar! Also aufgrund der ganzen Langeweile hätten wir kein Problem der Langeweile noch 2 Wochen mehr zu frönen!

Allerdings müßten wir dann doch langsam unsern Jacko einfliegen lassen, der hätte bestimmt auch seinen Spaß, morgens fein schwimmen gehen, runde wälzen im Sand um dann im Schatten an der Kiteschule abzuhängen und sobald Weibliche-Wesen vorbei kommen (zur allergrößten Not auch die männlichen) und so tun als ob man der ärmste und unter-kuschelste Hund der Welt wäre…

 

Ach, und fast vergessen, wenns dann noch schlimmer wird mit der Langeweile gehen wir einfach Abends mal im Spa vorbei und lassen uns verwöhnen, Massage, Dampfsauna, Coconut Peeling, Manicure….. ;-)))

Montag, 8. Februar 2010

Die Vietcong Mücke

@Anke: Also was wir hier trinken sind übrigens Daiquiris, die du gesehen hast bestanden aus Mango, Passion Fruit und Erdbeere. Die werden hier immer frisch gemacht und die Früchte kannst du frei wählen!! ;-)) Den Alkohol schmeckt man gar nicht, aber ab dem dritten wird man dann langsam schön schischi!

 

Nun komme ich mal zu unseren Mücken mit denen wir hier uns ein wenig die Nächte „versüßen“. Zum einem haben wir da die Mücke (ähnlich wie denen die wir aus Deutschland kennen), und, die Vietcong Mücke, sie scheint weiter entwickelt zu sein als die normale Mücke und schickt diese auch erst immer vor!

Die normale kommt dann irgendwann wenn man ein wenig geschlafen hat zum Einsatz, man wird auch durch ihr summen wach und merkt in dem Moment plötzlich an welchen Stellen man sich NICHT eingeschmiert hatte mit Anti Mücken Zeug. Man macht schnell das Licht an, sie freut sich, fliegt in den Lichtkegel, man schlägt sie tot, macht die dicken Blutflecken von der Wand weg, schaut sich noch mal im Zimmer und Bad um ob sie noch Freunde zu der Party mitgebracht hat und geht wieder schlafen!

Dann, nachdem man sich wieder  in seine Träume manövriert hat, kommt dann die Vietcong Mücke! Man hört sie nicht, man sieht sie nicht! Man wird nur wach, glaubt man habe nun Halluzinationen, weil der Arm juckt den man soooo schön eingeschmiert hat, Licht an. Was sieht man, fein säuberlich, 3 Einschläge, in einer Linie auf dem Arm hoch. Die natürlich auch jucken wie die Pest. Wenn man Glück hat, hat man genau dann das Licht angemacht wenn sie grad satt ist und sich erst mal zum verdauen zurück ziehen möchte. Wenn nicht, geht dann eine interessante Suche los! Weil sie irgendwie sich irgendwo zum wohl verdienten Verdauungsschläfchen zurück gezogen hat. Und nicht weiter an Lichtkegeln interessiert ist!

Sie wird allerdings spätestens dann wieder wach wenn man so ca 20 min das Licht aushatte und grad wieder eingeschlafen ist! ;-))

 

Wir haben es ja gestern schon mal mit Mücken Steckern versucht, allerdings ist uns dann im Hotel die Sprachbarriere klar geworden… Wir haben nur das Nachfüllzeug geholt, nicht den Stecker ansich!! Nur gut das wir ja noch ein paar Tage haben!!;-))

Sonntag, 7. Februar 2010

Kurze Meldung aus dem Paradies!

Die letzten Tage haben wir erst mal uns mit Extrem Relaxing nach dem Grillhähnchen Prinzip beschäftigt! Immer fein einschmieren, und regelmäßiges drehen auf der Liege damit man nicht unregelmäßig braun wird, oder anbrennt!

Wir fühlen uns hier wie im Paradies, das Hotel ist wirklich ein Traum, besser hätte es gar nicht sein können, das Frühstück ist super, das Hotel Zimmer super, der Service hervorragend und das Essen eben immer noch ein Traum!

Die Temperatur beträgt ca. 33 Grad, Meer 28 Grad!

Die letzten beiden Tage haben wir dann eben mit in der Sonne liegen und rum gucken verbracht. Wer sich die Fotos etwas genauer anschaut wird ein paar „Drachen“ erkennen. Diese „Drachen“ konnten wir dann erst mal ganz in Ruhe beobachten…

Und wer noch Angst hat das wir hier Langeweile haben könnten, keine Bange!!

Wer Mui Ne kennt weiß das hier nicht viel mit Tauchen ist, aber, es ist das Vietnamesische-Paradies der Kite-Surfer (Kite-Surfer sind die mit den großen Lenk-Drachen und dem Snowboard an den Füßen aufm Wasser). Ich kann zwar Windsurfen, aber das ist ja mittlerweile ungefähr so uncool wie Ski fahren. Und da wir ja ziemlich flexibel sind was unsere Wassersport Aktivitäten angeht, haben wir uns gestern Abend für einen Kite-Surf-Kurs angemeldet! Heute war schon die Theorie, und morgen geht’s aufs Wasser, aber zum Kiten dann morgen mehr! (Sofern noch möglich… ;-)) )

Freitag, 5. Februar 2010

The last day in Saigon / Ankunft Mui Ne

@Wolle: Du kannst dich aber auch manchmal anstellen! Aber wie sieht‘ denn aus mit nem Geschäftsessen zwecks Neukunden Gewinnung? Zur Zeit düngen die hier noch mit Kokkus-Mus und Mekong-Schlamm!

@Arnd: Wir sind am testen! Wenn ich völlig platt nach Hause komme weißt du was es war!;-) Und mit dem Essen oder Bier könntest du recht haben.. Das sind die Momente in denen er abgelenkt genug ist das ich auch mal an das Foto-Mach-Teil komme!;-)

@Rebecca: Keine Angst, wir haben uns unsere Tour schon ziemlich gut durchdacht, werden hier schon keine Langeweile haben, freuen uns aufs relaxen, irgendwas müssen wir uns ja schließlich auch für die nächste Tour aufbewahren, und guck nicht so viel Fernsehen! Aber solltest du mal irgendwann in den Genuss kommen, kannst du es gerne besser machen!

 

Nun erst mal zu unserem letzten Tag in Saigon! Den haben wir erst mal ganz gemütlich bei Stella begonnen, ein Europäisch-Vietnamesisches Restaurant das einfach super klasse ist und sehr schick, für Thorsten gab’s American Style und für mich Pancake mit Bacon und Cheese, worauf sie etwas verwirrt auf das geschriebene Wort Cheese in der Karte zeigte und uns dann fragte wo wir her kommen! ;-) Danach ging’s zum shopping zum Ben Than Market! Erst mal noch den Urlaubsstyle festlegen! Kaffee und Tee kaufen, an den Knusper Fischen, Dörr Küken, und den getrockneten Därmen sind wir dann gestern mal vorbei gegangen, wir hatten leider noch keinen Hunger.

Dann ging’s mit dem Open Tour Bus nach Mui Ne, zum Glück machte er von innen einen besseren Eindruck als von außen! (P.S.: 250 km = 6 $ pP) Nach 6 h und einigen ausgeladenen Reissäcken, Tischen und sonstigem Gedöns waren wir dann endlich angekommen!! Und unser Hotel, einfach traumhaft!! Alleine das Bad ist ungefähr genauso groß wie unsere Budgetunterkunft in Saigon!

Nun sitzen wir gerade noch beim Frühstück, direkt am puderweißen Strand gefolgt vom stahlblauen Meer, bei 30 Grad und einer leichten Brise lässt sich das gut aushalten! Was bei uns die Frage aufwirft: Liegt bei euch eigentlich immer noch Schnee??


Fotos Ben Than Market

 

Donnerstag, 4. Februar 2010

Tag 10 Mekong Delta

Gestern haben wir eine feine Heizdecken Verkaufs Tour ins Mekong Delta gemacht! Hier braucht man zwar keine Heizdecke, aber die sind da schon recht einfältig, die Tour mit dem Boot hin war sehr schön, durch die ganzen Flüsse und dann ging es los mit einer Honig Farm, da gabs dann Honig Tee, Honig Schnaps, Honig Süßigkeiten, und Schlangen Schnaps (der paßte zwar nicht richtig ins Programm, aber die sind hier felxibel). Dann weiter zur Coconut Insel, und ihr kommt niiiiiieee drauf was es da gibt!! Bin ja nicht so, sage es euch, da gibt’s, man soll es kaum glauben, alles Mögliche aus Kokosnuss. Männchen, Besteck, Bonbons (die waren aber wirklich gut), Öl, Milch… Dann wurden wir noch etwas mit den Drachenbooten durch die Kanäle geschippert und weiter zum Mittag. Und das ähnelt dann auch wirklich der Großabfertigung… Alle hin, schnell Getränke aufn Tisch, Futter rein, nächster… Dann noch etwas die Insel per Drahtesel erkundet, etwas relaxt und schon ging’s wieder zurück! Beim nächsten mal würden wir dann wohl eher etwas mehr Zeit fürs Mekong Delta einplanen, uns einen Fahrer schnappen und ganz in Ruhe uns die Gegend anschauen!

Mittwoch, 3. Februar 2010

Tag 9 Saigon

Saigon ist wirklich schon heftig und groß! Gestern sind wir dann erst mal los ein bisschen die Gegend erkunden! Den Ben Than Market anschauen (also Stephie und Anke, tut euch zusammen ab in den Flieger, und ich mach den Rest, und ich denke der Markt wäre optimal als eure erste Anlaufstelle! ;-) ), eine riesen große Lagerhalle, dort gibt's es alles was Mann/Frau gebrauchen oder nicht gebrauchen kann, T-Shirts, Rucksäcke, Taschen, Stoffe, Essen, Süßkram, Fleisch, Fisch (der zum Teil auch noch versuchte weiter zu leben), Sonnenbrillen eben alles! Dann weiter zum Kriegsmuseum was wirklich sehr Interessant und heftig war. Also die Fotos die dort auch Ausgestellt waren ließen einen doch erst mal nachdenklich werden!

Dann weiter zum China Town, dort einiges anschauen und den Market dort. Also dieser Markt war der SB Saigons! Es schien als ob dort auch die ganzen Straßenhändler einkaufen würden, wir waren da sehr uninteressant, da gingen nur die Kisten übern Tisch, hier und da sprach uns mal ein Verkäufer an, aber das war wohl eher aus purer Laune heraus!

Auf dem Weg dorthin mußten wir dann auch feststellen das Saigons Taxis recht schnell fahren können… zumindest nach dem Taxameter! Es wurde schon im Reiseführer davon berichtet… Aber wir, etwas müde und kaputt schon nach dem Museum, ach fein, Taxi, rein und los! Etwas unterhalten mit Thorsten und auf einmal viel mir auf das wir irgendwie schon verdammt viel Weg (zu mindestens laut Taxameter) hinter uns gebracht hatten. Mein erster Gedanke war eigentlich, nun fang ich ganz an zu spinnen und sehe in allen betrügerische Absichten… Aber dann wurden wir in nette Gespräche verwickelt, und komischerweise haben wir genau dann immer sehr viel Strecke hinter uns gelegt. Also Thorsten drauf aufmerksam gemacht er möge mal bitte auf den Taxameter achten. Im Rückspiegel sah ich dann schon das der Fahrer anfing immer auf Thorsten zu gucken… Dann schien er sich doch wieder in Sicherheit zu fühlen und das ganze Spiel noch mal. Nur leider hat Thorsten es diesmal genau gesehen! Also sofort das Taxi gestoppt und den Taxifahrer mit sämtlichen Deutschen Flüchen belegt die einem wieso schon die ganzen Tage auf der Zunge brannten und weiter ging's dann zu Fuß! Also, sollte mal jemand eine Reise nach Vietnam machen, nehmt immer nur MaiLinh Taxi, denen vertrauen wir sogar noch!;-) Zum Glück konnten wir das Lehrgeld von 2,50 € noch so grade verkraften!